Auf Schatzsuche in Scharbeutz - Auf den Spuren des gestohlenen Schatzes der Ostsee!

Auf Schatzsuche in Scharbeutz - Auf den Spuren des gestohlenen Schatzes der Ostsee!

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Zwei Schritt vor, einen zurück - Auf der Suche nach dem Goldstück!

Seemänner und Seebräute, ahoi! :-)

Wenn ihr es noch nicht getan habt, dann heuert im Juli und August an der Ostsee an und beteiligt euch an der spannenden Suche nach dem Gold der Küste. Auf den Spuren des gestohlenen Schatzes wandert ihr mit eurer Mannschaft am feinen Sandstrand entlang und sucht nach Spuren, die euch dem Ziel Stück für Stück näher bringen.

Junge Piraten dürfen mit Ihren Piraten-Eltern an diesem Spektakel gerne teilnehmen, den Treffpunkt ist noch geheim.. aber den verrate ich in unserem heutigen Blogbeitrag. Kommt mit mir auf wilde Kaperfahrt!

Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren..

Möwenschrei erklingt und die Sonne kitzelt im Gesicht. Sind wir schon da? Langsam erwachst du in deiner Kajüte auf der 'Walruß' - dem bekanntesten Piratenschiff der rauen Ostsee. Das Wellenrauschen verstummt langsam, der Seegang wird weniger - ja, wir müssen uns bereits innerhalb der Lübecker Bucht befinden. Das perfekte Versteck für die feindlichen Koggen der anderen Seeräuber, die nur irgendwo auf der offenen See darauf warten uns aus dem Hinterhalt zu übermannen. Hier in der Bucht sind wir durch die Küste jedoch geschützt, es wird uns nur hoffentlich keiner gefolgt sein..

Die Ankerkette wird scheppernd zu Wasser gelassen. Mit einem dumpfen Ton berührt der Anker den Meeresgrund - das Abenteuer kann also beginnen. Bist du bereit, hast du alles dabei? Der Kompass, den Spaten, sind wir genug Mann und das wichtigste: Haben wir die Schatzkarte? Okay, dann kann es losgehen. Smutje bleibt an Bord und lässt das Beiboot zu Wasser. Die Planke wird noch hektisch an Deck gesucht, entstaubt und zurecht gerückt. 'Alle Mann von Bord' so lautet das Kommando und so gehen alle nacheinander Mann für Mann von Bord. Ab ins Wasser und dann ins Beibott. So schippern wir - zwei Mann ein Ruder in der Hand - gen Küstenort Scharbeutz. Hier soll er versteckt liegen: Der geheime Schatz des großen Piratenkönigs!

Da. Was war das? Ein Rums, ein Kratzen und auf einmal tritt Wasser in unseren kleinen Kahn. Sind wir etwa auf ein Riff gelaufen? Das darf doch nicht war sein!
Und doch, langsam steigt der Wasserspiegel im Boden des Beibootes. Langsam wird auch der Wellengang stärker und in der Ferne wird in der großen Nebelfront ein Mast sichtbar. Ein Totenkopf. Aber nicht der unseres Schiffes - das hat uns gerade noch gefehlt. Zum Glück liegt unser Walruß versteckt, aber genau auf unser kleines, nun kenterndes Boot nimmt die nun erkennbare 'Casa Construction' Kurs. Das hat uns gerade noch gefehlt. So kurz vor dem Ziel und nun das. Es muss ein Plan her, schnell. Streng dich an. Denk nach, denk nach. Und da, die zündene Idee. 'Ich hab's'!

Vom Schiffbrüchigen zur Spürnase..

'Ruhig!' erklingt von links und rechts. 'Reicht es nicht, dass wir hier als Schiffbrüchige auf offener See ausgesetzt sind und nun unser Transportmittel für den Schatz verloren haben. Bald musst du nicht mehr nur darum bangen, sondern kannst dich in der Südsee den Haien zum Fraß vorwerfen lassen. Willst du das?'.. Erschrocken und vollkommen perplex starre ich in die Gesichter der anderen 'Natürlich nicht, aber soweit wird es nicht kommen. Vertraut mir.' Und so legen alle Hand an, lösen die Schiffsplatten voneinander und teilen sich auf. Jeder mit einer Planke in unterschiedliche Richtungen des Strandes - der Treffpunkt für den Beginn unserer Suche an Land: die Tourist-Info in Scharbeutz, direkt am Kurpark.

'Sonderlich warm ist es hier in der Ostsee ja nicht, da bin ich von den anderen Buchten der Weltmeere verwöhnt' denke ich mit und schmunzel ein wenig in mich hinein. Mühsam kämpft sich die Mannschaft durch das Gewässer in Richtung Strand - glücklicherweise herrscht heute etwas Wellengang und der Nebel gibt und Schutz. So fällt unsere Flucht vom Beibott an die Küste dem feindilichen Schiff nicht auf und es ändert seinen Kurs. 'Puh, noch einmal Glück im Unglück gehabt'.
Linker Fuß, rechter Fuß - so strampelt sich jeder für sich selbst voran mit einer Planke unter den Armen. 'Lütte Deern' steht auf der Planke unter meinen Armen und ich bin dankbar für den letzten Dienst, den mir unser treues Beiboot nun erfüllt.

Endlich. Endlich - und mir fällt ein Stein vom Herzen - als ich endlich Grund unter den Füßen spüre. Es hat sich wie eine halbe Ewigkeit angefühlt bis ich nun endlich das Ufer erreicht habe. So. Und nun die Beine in die Hand und ab in Richtung Kurpark - wie die Landratten es so schön sagen: Nur ein Katzensprung vom Strand entfernt. ;-)

Am Ende der Suche schillert das Gold!

'Ahoi, Männer. Alle Mann da?' - 'Jo, Captain!'. Und so begeben wir uns geschlossen wieder in Richtung Strand. 'Gehe drei Schritte in Richtung Norden, dann siehst du dort einen langen Steg'.. 'Langer Steg? Was soll das sein.' Grübelnd steht die Mannschaft vor dem Bayside Hotel direkt am Strand und kratzt sich am Kopf.. 'Ich hab's!' kommt aus meinem Mund geschossen, schneller als ich denken kann. Komisch, diesmal schreit keiner Ruhe.

'Nun sag schon!' - 'Na die Seebrücke ist gemeint. Die sieht heute sicherlich anders aus als damals, aber das muss es sein.' Und nun wieder die Karte gezückt. 'Du hast die Qual der Wahl. Welcher Pfahl führt dich zum Glück, erst zwei nach vorn, dann ein zurück'.. 'Was für ein Wal ist denn gemeint. Hier gibt es doch keine Wale oder?' ertönt aus der Menge. Alle anderen sind stumm - das war ja klar, dass soetwas von Smutjes Gehilfen kommen muss. Der bekommt in der Kombüse wohl schlecht Luft. 'Wer keine Ahnung vom Seefahren hat, hat hier nichts zu melden!' Und erschrocken schaut der Gehilfe in das zornige Gesicht unseres Captains. Aber wo er Recht hat.. Schließlich ist Smutjes linke - definitiv nicht die rechte - Hand nur zum Schleppen mitgekommen und nicht zum Denken.

Also, zurück zum Rätsel.. Ganz klar: Mit Pfahl müssen die Pfeiler unter der Brücke gemeint sein. Also geht's nun ans Zählen: 1, 2 und einen zurück. Also sind wir wieder bei eins. Hier muss er liegen - der gestohlene Schatz. Nun also die Spaten gezückt und graben. Graben bis wir auf etwas stoßen, idealerweise eine Schatztruhe. Und tatsächlich - da blitzt etwas durch. Ein goldenes Symbol.. das muss, ja, das muss das Wappen der gesunkenen 'Costa Baltica' sein. Wir haben den Schatz. Goldene Münzen, glänzender Schmuck, schillernde Brillianten und Diamanten in allen Farben der sieben Weltmeere. Kaum zu glauben, wir haben ihn wirklich gefunden!

.. Na, seid ihr auf den Geschmack gekommen? Dann schließt euch der wilden Meute an und sucht gemeinsam mit den Piraten nach dem gestohlenen Schatz der Ostseeküste!

Für alle neugierigen Schatzsucher und Spürnasen gibt es HIER die nötigen Informationen für euer bevorstehendes Abenteuer!
Packt euch ordentlich Proviant ein und begebt euch auf die Fährte der Schatzgräber, :-)

Eure Sonja

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